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Die Zwei-Drinks-Regel

Wie du auf Partys die Kontrolle behältst – und trotzdem Spaß hast.
Von Christina Waechter
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Die Alkolumne handelt vom Trinken. Von den schönen und schlechten Seiten dieses Zeitvertreibs und den kleinen Beobachtungen und Phänomenen an der Bar. Aber egal, worum es grade geht, lieber Leser – bitte immer dran denken: Ist ungesund und kann gefährlich sein, dieser Alkohol. 

Alkohol ist schön, macht aber manchmal ein großes Durcheinander. Vor allem auf Veranstaltungen, wo der Alkohol in Strömen fließt. Der nicht ganz so disziplinierte Mensch läuft dort bisweilen Gefahr, sich komplett zum Gespött zu machen.

Deshalb ist es an solchen Abenden gut, sich an einen Plan zu halten. Einen sehr simplen Trink-Plan. Den gibt's, und er heißt: die Zwei-Drinks-Regel. Sie ist für Menschen gedacht, die gerne etwas trinken, aber auf bestimmten Partys trotzdem den Überblick behalten wollen – und zwar bis zum Ende.

Die Zwei-Drinks-Regel geht so: Nimm dir vor, an dem Abend nicht mehr als zwei alkoholhaltige Getränke zu trinken. Das Gute: Du kannst trinken. Das noch viel Bessere: Du wirst dich nicht schämen, wenn du am nächsten Morgen aufwachst. Die Regel ist also sehr einfach, allerdings ist es entscheidend, wann du dir diese Drinks gönnst – und welche.

Weniger Drinks, aber dafür die leckersten!

Bevor du die Party, den Empfang oder die Familienfeier betrittst, solltest du überlegt haben, welches Getränk du am liebsten trinken möchtest. Wenn es schon „nur“ zwei Drinks sind, sollen die wenigstens so gut wie möglich schmecken und möglichst lange halten. Für manche Menschen heißt das ein Glas Champagner, andere bevorzugen einen Cocktail oder ein ganz schnödes Bier. Egal, was du wählst, du solltest dich wirklich darauf freuen und es genießen. Wer normalerweise sehr schnell trinkt, sollte möglichst bittere, komplexe Getränke wählen. Wer Bock auf Luxus hat, bestellt sich einen Champagner-Cocktail. Und wer Lust auf Bier hat, sollte sich sein Lieblingsbier einschenken lassen.

Das Gute an der Regel: Du etablierst von Anfang an, dass du Alkohol nicht abgeneigt bist, musst also keine dummen Fragen von Tante Gerti nach deinem Lebenswandel oder dem Zustand deines Uterus über dich ergehen lassen.

Während aber die anderen Partygäste nach dem ersten Glas das zweite, dritte, vierte, fünfte in der Hand halten, machst du einen Ausflug in alkoholfreie Gefilde. Auch hier gilt: Nimm dir, was dir am besten schmeckt. Also nicht den ganzen Abend an einem Glas stillem Wasser nuckeln und immer trübseliger werden, sondern gute, interessante Getränke, die deinen Gaumen beschäftigen.

 

Wenn um dich herum die Menschen schön langsam rote Backen bekommen und anfangen, Schwierigkeiten beim Aussprechen von Konsonanten zu bekommen, hast du immer noch alles unter Kontrolle. Sollte dir jemand anbieten, nachzuschenken oder eine Flasche Bier zu holen, sag einfach: Später, ich trinke erst mal meine Mango-Schorle aus.

 

Erst dann, wenn es dir wirklich zu fad wird, das dritte Tonic Water zu trinken, oder du schon einen ganz sprudeligen Bauch vor lauter Apfelschorle hast, ist es Zeit für den zweiten Drink. Und das schöne Gefühl, ganz leicht angetüdelt zu sein. Und dann ist es auch schon wieder Zeit, nach Hause zu gehen – in der wunderbaren Gewissheit, dass der morgige Tag so was von easy laufen wird. Und du dir einen netten Abend nicht durch trunkenheitsbedingte Ausfälle verdorben hast.

 

Cheers!

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