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Wie viel Horror passt in 15 Sekunden?

Das zeigen jedes Jahr die Teilnehmer der „15 Second Horror Film Challenge“. Jetzt stehen die Gewinner für 2017 fest.

15 Sekunden, nicht länger: Das ist die eine Regel der „15 Second Horror Film Challenge“. Die andere, der Name sagt es schon: Es muss ein Horrorfilm sein. 2015 hat der kanadische Filmemacher Andrew J. D. Robinson diesen Non-profit-Wettbewerb gegründet, bei dem seitdem fast 1000 Regisseurinnen und Regisseure aus der ganzen Welt mal blutige, mal gruselige, mal subtil-verstörende Mini-Filme eingereicht haben.

Der Wettbewerb greift das Prinzip der Flash Fiction auf, welches darauf basiert, eine komplexe Geschichte in so wenigen Worten oder so kurzer Zeit wie möglich zu erzählen.

Im vergangenen Jahr wurde die „15 Second Horror Film Challenge“ zum dritten Mal ausgerufen – jetzt stehen die Gewinner fest. Den ersten Platz belegt „Emma“ von Daniel Limmer. Die Geschichte eines kleinen, blonden Mädchens, bei der Limmer weniger auf blutige Effekte setzt, sondern mit der Psyche des Zuschauers spielt.

Umso blutiger: „Daddy Daughter Day“ von Derek Bensonhaver, der nicht nur den zweiten, sondern mit „Free Fallin“ auch noch den dritten Platz belegt. Beim Wettbewerb abräumen: check.

Ein ziemlich sadistischer Beitrag: „Nail Biter“ von Nick Flemens.

Die zwanzig besten Einreichungen haben die Organisatoren Ende Dezember auf Youtube veröffentlicht. Schön daran: Man kann zwanzig Filme in gerade mal fünf Minuten schauen. Nicht so schön daran: Unter die Top-20 hat die Jury keine einzige Regisseurin gewählt.

 

jwh

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