Es gibt Ärger in Bristol, England. Dort wurden sogenannte „Bird Spikes“ , spitze Metallstäbe, gegen Vögel montiert. Aber nicht etwa auf Fensterbrettern oder Dachrinnen, wie man sie hierzulande kennt  – sondern in Bäumen. Auf Ästen. Diese sollen Vögel daran hindern, ihre Exkremente auf den darunter parkendene Autos der Anwohner zu hinterlassen. Bekannt wurde die Angelegenheit durch einen Tweet, der schnell für Empörung im Netz sorgte. 

Die offizielle Begründung für die martialisch aussehende Vogelabwehr ist, dass die Vogelkacke dem Lack der teuren Autos schadet. Einige Anwohner merkten an, dass es vermehrt zu Problemen deswegen gekommen sei, insbesondere, da es keine Waschanlage in der Umgebung gebe. Dafür haben aber viele Twitteruser nur wenig Verständnis. 

Da die Bäume allerdings auf privatem Grund stehen, könne man nichts dagegen machen, sagt die Stadtverwaltung in Bristol. Die britische Royal Bird Society wies zudem darauf hin, dass diese Abwehrmethode zu den eher harmlosen zählt. Deren Sprecher betonte aber auch, dass es an der Zeit wäre, mit der Natur zusammenzuleben, anstatt sie zu bekriegen. 

Auch in Deutschland sind Vögel auf Ästen oft ungern gesehen.

Hier werden werden zur Vogelabwehr aber eher Netze eingesetzt, die dann um ganze Bäume gespannt werden. 

bastam

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