Der Duden ist auch im Internet die Instanz für korrekte Grammatik

Der Duden ist auch im Internet die Instanz für korrekte Grammatik

Grafik: jetzt

Manche grammatikalische Regeln sind unumstößlich: Nomen schreibt man groß, am Ende des Satzes macht man einen Punkt und es gibt tatsächlich auch Regeln für die Kommasetzung. Nun haben aber WhatsApp und Co. unsere Kommunikation verändert. Wörter fallen weg, ein von wird zum vong und wir setzen kleine lustige Bildchen ans Ende unserer Nachrichten. Oder an den Anfang. Oder in die Mitte? 

Vor diesem Problem stand auch Twitter-User Lukas Funk. Er fragte sich, wo Emojis eigentlich am besten aufgehoben sind. Nach dem Satzzeichen? Davor? Mitten im Satz? Also tat er das, was jeder bei sprachlichen Zweifelsfällen tut, er schaute in den Duden. Wobei er nicht in dem dicken gelben Buch blätterte, sondern dem Duden seine Frage auf Twitter stellte. 

Der Duden reagierte sofort:  

Und das Internet freut sich:   

Aber nicht alle waren mit der Antwort zufrieden, schließlich kann ein Emoji doch so viel ausdrücken: 

Andere sind froh, wenn im Internet übrhaupt grammatikalische Regeln beachtet werden:  

Allerdings bleiben noch viele Fragen offen:  

Wir lernen: Auch im digitalen Zeitaltern kann man sich darauf verlassen, dass der Duden einem die richtige Schreibweise empfiehlt. Daran halten muss man sich aber noch lange nicht. Ein bisschen Emoji-Anarchismus darf schon sein.  

knei 

Noch mehr Netzphänomene: