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Cheerleader für chinesische Programmierer

Hübsche Mädchen sollen nerdige Mitarbeiter bespaßen.
  • asiatische cheerleaderin
    Fotos: freepik / Collage: jetzt.de

Arbeit im Büro ist anstrengend. Man sitzt den ganzen Tag vor dem Computer, oft mit krummem Rücken und wenig Bewegung. Gerade Firmen wie Facebook oder Google versuchen deswegen ihre Mitarbeit mit kostenlosem Mittagessen, Playstation im Büro oder gratis Massagen bei Laune zu halten. 

Chinesische Internetfirmen gehen noch einen Schritt weiter. Vermehrt werden attraktive, junge Frauen eingestellt, die eine bessere Arbeitsatmosphäre schaffen sollen. Hübsche Cheerleader für die männlichen Programmier also. 

Aufgabe dieser Angestellten ist es unter anderem, ihre männlichen Kollegen zu massieren oder ihnen Frühstück an den Schreibtisch zu bringen. Außerdem spielen sie mit den Programmierern Tischtennis und unterhalten sich mit ihnen.

Für die Firmen scheint Sexismus in diesem Zusammenhang kein Problem zu sein. 

Die chinesische Nachrichtenagentur CFP berichtete, dass die Frauen eingestellt werden, um für die meist männlichen Mitarbeiter ein besseres Arbeitsumfeld zu schaffen. Viele der männlichen Programmierer seien einfach sozial inkompetent und bräuchten Hilfe, um mit ihren Kollegen in Kontakt zu kommen. Auch der Personalchef einer chinesischen Internetfirma erklärt, dass die Anwesenheit der „Cheerleader“ die Arbeitseffizienz stark verbessert habe. Ahja.

Also braucht es junge, hübsche Frauen, damit sich die meist männlichen Programmierer nicht allzu nerdig und unwohl fühlen. Einfach mehr Programmiererinnen einzustellen, scheint dagegen keine Option zu sein.

 knei

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