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Eminem rappt gegen die NRA

In your face, Waffenlobby...

Am Sonntag wurden in den USA die iHeartRadio Music Awards verliehen. Eigentlich sollte Eminem dort nur seinen Track „Nowhere Fast“ performen. Der Rapper ist aber bekanntermaßen gerne für kantige Aktionen zu haben. So auch gestern. Eminem tritt aus dem Bühnennebel, der Song beginnt – aber mit einem anderen Text. Der Rapper schiebt eine Strophe ein, in der er die laschen Waffengesetze in den USA kritisiert und die National Rifle Association (NRA) angreift:

„This whole country is going nuts / And the NRA is in our way / They’re responsible for this whole production / They hold the strings, they control the puppet.“

Ein Überlebender des Parkland-Massakers moderiert Eminem an

Die Strophe darf wohl als Reaktion auf das Parkland-Massaker verstanden werden. Dabei hatte ein 19-Jähriger an seiner ehemaligen Schule in Florida 14 Schüler und drei Erwachsene erschossen. Alex Moscou, ein Überlebender des Amoklaufs, hat Eminem gestern zusammen mit dem Rapper Big Sean anmoderiert.

Die NRA wird seit jeher heftig kritisiert, wenn in den Vereinigten Staaten Menschen Amok laufen. Trotzdem arbeitet sie einer Verschärfung der Waffengesetze bis heute vehement entgegen.

Eminem ist nicht der Erste, der sich in den vergangenen Wochen gegen die NRA stark gemacht hat. Schon sein Hip-Hop-Kollege Common hat bei der diesjährigen Oscar-Verleihung Anti-NRA-Zeilen in seine Performance eingebaut. Im vergangenen Oktober warf außerdem Rosanne Cash, die Tochter von Country-Legende Johnny Cash, der US-Waffenlobby vor, Terrorismus im eigenen Land zu begünstigen.

jwh

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