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Aktivisten wollen Trumps Gesicht in einen Eisberg hauen

Damit er „Project Trumpmore“ schmelzen sieht und endlich an den Klimawandel glaubt.
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    Foto: Project Trumpmore / Melting Ice Association

Es ist ja nun kein Geheimnis, dass Donald Trump eine sehr eigenwillige Sicht auf den Klimawandel hat. Obwohl, das stimmt nicht ganz: Er schaut einfach weg, ignoriert den Klimawandel, glaubt nicht dran. Nicht zuletzt deshalb hat er darauf gedrängt, dass die USA aus dem Pariser Abkommen aussteigen. Umweltschutz, Nachhaltigkeit, kostet ihm alles zu viel.

Eine finnische NGO hat nun eine Aktion initiiert, um den US-Präsidenten doch noch davon zu überzeugen, dass der Klimawandel real ist: Project Trumpmore. Die Idee: Die Aktivisten wollen Trumps Gesicht in einen Eisberg in der Arktis hauen lassen, 35 Meter hoch, 20 Meter breit. Wenn der Eis-Trump dann irgendwann dahingeschmolzen ist, glaubt vielleicht sogar der US-Präsident, dass es den Klimawandel gibt.

„Oft glauben die Leute etwas erst, wenn sie es mit ihren eigenen Augen gesehen haben“, sagt Nicolas Prieto, der Vorsitzende der Melting Ice Association, die hinter dem Projekt steht. Der Name, Project Trumpmore, spielt auf den weltbekannten Mount Rushmore an – den Berg in South Dakota, in den die Konterfeis von George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln geschlagen sind. Während einer Kundgebung in Ohio hat Trump selbst mal gemutmaßt, ob sein Gesicht dem Denkmal in der Zukunft vielleicht hinzugefügt wird.

Die Aktivisten des Project Trumpmore sammeln aktuell Spendengelder, sie rechnen bei dem Eis-Trump mit Kosten von etwa 400.000 Euro. Dafür wollen sie später auch eine Kamera an dem Monument installieren. Für einen Live-Stream, damit Trump zusehen kann, wie die Skulptur langsam schmilzt. Vielleicht glaubt er dann ja, dass da was dran ist, am Klimawandel.

jwh

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