David Hogg setzt sich für strengere Waffengesetze ein.

David Hogg setzt sich für strengere Waffengesetze ein.

Foto: Jonathan Drake / Reuters

Bis Februar 2018 waren David und Lauren Hogg ganz normale Schüler. Inzwischen kennt sie die ganze Welt. Und bald werden sie auch noch Buchautoren sein.

David und Lauren haben den Amoklauf an der Marjory Stonemann Douglas (MSD) High School in Parkland überlebt. Mit einer Gruppe anderer Überlebender engagieren sie sich seitdem in der Organisation Never Again MSD für strengere Waffengesetze in den USA. Nun kündigte das Geschwisterpaar auf Twitter an, am 5. Juni ein Buch zu veröffentlichen. Unter dem Titel #NeverAgain wollen sie von dem Massaker an ihrer Schule erzählen. 

Aber nicht nur. Neben persönlichen Erfahrungen wollen Lauren und David auch Erklärungen liefern, wie schärfere Richtlinien im Umgang mit Waffen mehr Menschenleben in den USA schützen können. Es gehe darum, wie sie ihre Trauer in Tatkraft verwandelt haben, um für die zu kämpfen und zu sprechen, die es selbst nicht mehr könnten, so Lauren. „Manchmal gibt es eben Momente, in denen man einfach für das Richtige kämpfen muss“, ergänzt David. Die Einnahmen des Buches sollen Organisationen zugutekommen, die ebenfalls gegen die amerikanische Waffenlobby kämpfen. 

Mitte Februar hatte ein ehemaliger Schüler, offenbar vollkommen wahllos, auf Menschen an seiner alten High School in Parkland geschossen. Dabei kamen 17 Menschen ums Leben. Die Tat löste eine erneute Diskussion über strengere Waffengesetze in den USA aus. Allerdings waren es nicht nur Fachleute und Experten, die darüber diskutierten, sondern die Schüler selbst. Ihre bisher aufsehenerregendste Aktion war der March for Our lives am 23. März, wo Emma Gonazales eine bewegende Schweige-Rede hielt.

knei 

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