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skateboardingbulldog.com Die Bulldogge hat ein Imageproblem. Nietenhalsband, gefletschte Zähne und Blechschaden-Gesicht machen sie zum perfekten Maskottchen für harte Jungs: Footballteams, Motorradrocker und Speed-Metaller. Bulldoggen sind keine Haustiere für Kalifornien, die Rasse passt mit der verkniffenen Schnauze einfach nicht zu Sexwax-Parfüm, Sandstrand und rosafarbenen Stretchlimousinen. Doch gerade in Kalifornien sorgt zur Zeit die Bulldogge Tyson für Aufsehen. Der zweijährige Hund cruist zusammen mit seinem Besitzer auf dem Skateboard über die Promenade von Huntington Beach. Tyson ist bei dieser Performance aber nicht Sozius, sondern hat sein eigenes Deck und kann sich auch selbst pushen. Auch das US-Fernsehen und David Lettermann haben Interesse am dem skatenden Hund. Ein Mittel, um Geld zu verdienen sei Tyson aber nicht, versichert sein Besitzer Jim Blauvelt. Tyson stehe jeden Tag auf dem Brett. „Er denkt jeden Moment ans Skaten”, meint Blauvelt, „es ist kein Trick, sondern ein Lifestyle.“ Zwar fehlen in Tyson Repertoire noch Kickflips und vor allem Ollies, einen Sponsor aber hat er schon: Bulldog Skateboards, was sonst.